Mieterhöhung und Flächenabweichung bei Mietobjekt

Bei Mieterhöhungen ist die tatsächliche Wohnungsgröße zugrunde zu legen; hierauf findet aber auch die Kappungsgrenze Anwendung. Unterschreitungen der vertraglich vereinbarten Wohnfläche von mehr als 1ß% stellen sich als Mangel der Mietsache dar; Überschreitungen der tatsächlichen Wohnfläche von der vereinbarten bedingen einen vereinbarten Mietzins auf die größere Fläche.

 

BGH, Urteil vom 18.11.2015 – VIII ZR 266/14 -